Eine Hexe sollst du nicht am Leben lassen

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Hexenverfolgung in Ostfriesland, dem Harlingerland und Jeverland.
Von Georg Murra-Regner

Produktinformationen

DIN A5 
206 Seiten
Softcover

In Ostfriesland beginnen die sicheren Nachrichten über protokollierte Hexenprozesse in den vierziger Jahren des 16. Jahrhunderts.
Im Jahre 1542 wurden in Aurich die ersten uns bekannten Hexenprozesse geführt. Jedoch war es weder der Anfang noch das Ende einer über zwei Jahrhunderte anhaltenden Jagd auf unschuldige Frauen und Männer, die man der Hexerei verdächtigte; es folgte eine große Anzahl weiterer Hexenprozesse an den verschiedensten Orten. Bekannt ist, dass in Ostfriesland, Harlingerland und dem Jeverland von 1542 bis 1665 weit über 100 Personen wegen Hexerei hingerichtet, verbrannt, enthauptet oder in Gefängnissen unter der Folter gestorben sind.
Allein die angeführte Chronik enthält mehr als 110 Personen. Weiter ist bekannt, dass eine Vielzahl von Frauen und Männern gefoltert und „etliche“ Frauen (ohne Nennung der Anzahl) ebenfalls wegen Hexerei von der „Inquisition“ dem Scheiterhaufen zugeführt wurden. Bis auf wenige Ausnahmen waren es Frauen, die die Tortur erlitten und verbrannt wurden. Die kirchlichen und weltlichen Gerichte kannten kaum Gnade oder Freisprüche, sie gönnten den armen Unschuldigen nicht einmal eine ordentliche Beerdigung, keine Erinnerung
sollte von den armen Geschöpfen zurück bleiben. Nur wenigen Ehemännern oder Söhnen gelang es, ihre Ehefrauen, Mütter oder Geschwister nach der Folter freizukaufen. Die betroffenen Familien verloren zumeist ihren gesamten Besitz; ein großer Teil des heutigen unantastbaren  Kirchenvermögens stammt noch aus dieser unsäglichen Zeit. 1543 mussten die Sillensteder (im Jeverland) Bauern auf Anordnung von Fräulein Maria von Jever Torf für die anstehende „Hexen“- Verbrennung nach Jever fahren. Eine große Anzahl von Frauen und Männern wurde ermordet, ihre Seelen und Namen wurden für immer ausgelöscht.

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 In Ostfriesland beginnen die sicheren Nachrichten über protokollierte Hexenprozesse in den vierziger Jahren des 16. Jahrhunderts.
Im Jahre 1542 wurden in Aurich die ersten uns bekannten Hexenprozesse geführt. Jedoch war es weder der Anfang noch das Ende einer über zwei Jahrhunderte anhaltenden Jagd auf unschuldige Frauen und Männer, die man der Hexerei verdächtigte; es folgte eine große Anzahl weiterer Hexenprozesse an den verschiedensten Orten. Bekannt ist, dass in Ostfriesland, Harlingerland und dem Jeverland von 1542 bis 1665 weit über 100 Personen wegen Hexerei hingerichtet, verbrannt, enthauptet oder in Gefängnissen unter der Folter gestorben sind.
Allein die angeführte Chronik enthält mehr als 110 Personen. Weiter ist bekannt, dass eine Vielzahl von Frauen und Männern gefoltert und „etliche“ Frauen (ohne Nennung der Anzahl) ebenfalls wegen Hexerei von der „Inquisition“ dem Scheiterhaufen zugeführt wurden. Bis auf wenige Ausnahmen waren es Frauen, die die Tortur erlitten und verbrannt wurden. Die kirchlichen und weltlichen Gerichte kannten kaum Gnade oder Freisprüche, sie gönnten den armen Unschuldigen nicht einmal eine ordentliche Beerdigung, keine Erinnerung
sollte von den armen Geschöpfen zurück bleiben. Nur wenigen Ehemännern oder Söhnen gelang es, ihre Ehefrauen, Mütter oder Geschwister nach der Folter freizukaufen. Die betroffenen Familien verloren zumeist ihren gesamten Besitz; ein großer Teil des heutigen unantastbaren  Kirchenvermögens stammt noch aus dieser unsäglichen Zeit. 1543 mussten die Sillensteder (im Jeverland) Bauern auf Anordnung von Fräulein Maria von Jever Torf für die anstehende „Hexen“- Verbrennung nach Jever fahren. Eine große Anzahl von Frauen und Männern wurde ermordet, ihre Seelen und Namen wurden für immer ausgelöscht. 

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